Ernährungstrends 2026 im Check: Was ist wirklich sinnvoll?
Protein ist überall, «Longevity» verspricht ein langes Leben, Superfoods erobern die sozialen Medien und Apfelessig erlebt sein nächstes Comeback. Ernährungstrends können inspirieren – aber sie können eine ausgewogene Ernährung auch unnötig kompliziert erscheinen lassen. Passend zur aktuellen Diskussion in der Schweiz schauen wir uns einige der grossen Ernährungstrends 2026 genauer an: Was steckt dahinter, was sagen Schweizer Fachstellen und was lässt sich sinnvoll in den Alltag integrieren?

Warum Ernährungstrends gerade jetzt ein Thema sind
Das Thema könnte aktueller kaum sein. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins «tabula 2/2026» mit sogenannten #faketrends. Unter anderem werden Trends rund um Longevity, Blue Zones und Apfelessig unter die Lupe genommen und die Frage gestellt: Was ist Marketing – und wo steckt tatsächlich ein gesundheitlicher Mehrwert dahinter?
Am 4. September 2026 findet zudem die diesjährige SGE-Fachtagung unter dem Titel «Die Zukunft auf unserem Teller – Perspektiven nachhaltiger Ernährung» statt. Fachpersonen beschäftigen sich dort unter anderem mit zukünftigen Proteinquellen, nachhaltiger Ernährung und unserem Konsumverhalten.
Grund genug, einige aktuelle Ernährungstrends einmal ohne Hype zu betrachten.
1. Protein: sinnvoll – aber mehr ist nicht automatisch besser
Kaum ein Ernährungsthema ist derzeit so präsent wie Protein. Protein-Puddings, Protein-Riegel, Protein-Shakes und proteinreiche Lebensmittel finden sich mittlerweile fast überall.
Protein ist tatsächlich ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Die Schweizer Ernährungsempfehlungen sehen täglich eine Portion eines proteinreichen Lebensmittels vor und empfehlen, über die Woche zwischen unterschiedlichen Proteinquellen abzuwechseln.
Dazu gehören beispielsweise:
- Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen
- Tofu und andere pflanzliche Proteinquellen
- Eier
- Milch und Milchprodukte
- Fisch und Fleisch
Das BLV empfiehlt zudem, mindestens einmal pro Woche Hülsenfrüchte zu essen.
Entscheidend ist deshalb nicht, möglichst viel Protein zu konsumieren, sondern Protein sinnvoll in eine abwechslungsreiche Ernährung einzubauen. Der individuelle Bedarf kann unter anderem von Alter und körperlicher Aktivität abhängen.
Und wo passt Herbalife hinein? Produkte wie Formula 1 oder andere Herbalife-Proteinprodukte können eine praktische Möglichkeit sein, bestimmte Mahlzeiten oder Alltagssituationen unkompliziert zu gestalten. Sie ersetzen aber nicht die Vielfalt einer ausgewogenen Ernährung.
2. Superfoods: Müssen Chiasamen, Açai & Co. wirklich sein?
Goji-Beeren, Açai, Chiasamen oder Matcha werden häufig als «Superfoods» vermarktet. Viele dieser Lebensmittel können durchaus interessante Nährstoffe liefern – notwendig für eine ausgewogene Ernährung sind exotische Superfoods jedoch nicht.
Auch ganz gewöhnliche Lebensmittel können eine wertvolle Rolle spielen:
- Beeren
- Äpfel und Birnen
- Haferflocken
- Baumnüsse und andere ungesalzene Nüsse
- Leinsamen
- Hülsenfrüchte
- saisonales Gemüse
Die Schweizer Ernährungsempfehlungen setzen deshalb nicht auf einzelne «Wunderlebensmittel», sondern auf Vielfalt, Saisonalität und eine abwechslungsreiche Auswahl.
Empfohlen werden unter anderem täglich fünf Portionen Gemüse und Früchte sowie eine kleine Handvoll ungesalzene Nüsse oder Samen.

3. Apfelessig: Küchenklassiker oder Gesundheitswunder?
Apfelessig gehört zu den Ernährungstrends, die regelmässig wieder auftauchen. In sozialen Medien werden ihm teilweise zahlreiche Wirkungen zugeschrieben.
Hier lohnt sich eine gesunde Portion Skepsis. Ein einzelnes Lebensmittel macht eine insgesamt unausgewogene Ernährung nicht automatisch gesund.
Apfelessig kann natürlich als Lebensmittel verwendet werden – beispielsweise für Salatdressings oder andere Rezepte. Bei weitreichenden Gesundheitsversprechen sollte man jedoch genau darauf achten, ob diese wissenschaftlich ausreichend belegt sind.
Eine gute Grundregel lautet daher: Je grösser das Versprechen eines einzelnen Lebensmittels, desto genauer lohnt sich ein Blick auf die Quelle.
4. Longevity: Können wir uns länger jung essen?
Longevity – also das Thema Langlebigkeit – gehört zu den grossen Wellness-Trends der vergangenen Jahre. Dabei werden Ernährung, Bewegung, Schlaf und verschiedene Lifestyle-Gewohnheiten miteinander verbunden.
Spannend ist das Thema durchaus. Problematisch wird es jedoch, wenn einzelne Lebensmittel oder Nahrungsergänzungen als Abkürzung zu einem langen und gesunden Leben dargestellt werden.
Die offiziellen Schweizer Ernährungsempfehlungen sind wesentlich bodenständiger: abwechslungsreich essen, regelmässig Gemüse und Früchte konsumieren, Vollkorn bevorzugen, Proteinquellen abwechseln und hauptsächlich Wasser beziehungsweise ungezuckerte Getränke trinken.
Das klingt vielleicht weniger spektakulär als der nächste Social-Media-Trend – lässt sich dafür aber wesentlich realistischer in den Alltag integrieren.
5. Plant-based: Ein Trend mit langfristiger Bedeutung?
Pflanzenbasierte Ernährung bedeutet nicht zwingend, vollständig vegan zu leben. Vielmehr können pflanzliche Lebensmittel häufiger Bestandteil der täglichen Ernährung werden.
Auch die aktuelle Schweizer Ernährungsstrategie 2025–2032 nennt die Stärkung einer pflanzenbasierten Ernährung ausdrücklich als eines ihrer Ziele.
Im Alltag kann das beispielsweise bedeuten:
- öfter Hülsenfrüchte verwenden
- Gemüse stärker ins Zentrum der Mahlzeit stellen
- Vollkornprodukte bevorzugen
- Nüsse und Samen integrieren
- pflanzliche und tierische Proteinquellen abwechslungsreich kombinieren
Es geht also weniger um «alles oder nichts», sondern um eine langfristig umsetzbare Ernährungsweise.
Unser Rezept: Beeren-Hafer Formula 1 Frühstück
Statt komplizierter Ernährungstrends möchten wir Ihnen eine einfache Idee für den Alltag zeigen.
Zutaten:
- Herbalife Formula 1 Vanille gemäss Zubereitungsempfehlung
- Milch oder angereicherter Sojadrink gemäss Produktangabe
- eine Handvoll Beeren, frisch oder tiefgekühlt
- 2 EL Haferflocken
- 1 EL gehackte ungesalzene Nüsse
- etwas Zimt nach Geschmack
Zubereitung: Formula 1 entsprechend den Angaben auf der Verpackung zubereiten und zusammen mit Beeren und Haferflocken cremig mixen. Anschliessend mit den gehackten Nüssen ergänzen.
Damit verbinden Sie ein praktisches Herbalife-Produkt mit ganz gewöhnlichen Lebensmitteln wie Beeren, Haferflocken und Nüssen – ganz ohne exotischen Ernährungshype.

5 einfache Regeln statt ständig neuer Ernährungstrends
Wer bei all den Ernährungstrends den Überblick verliert, kann sich zunächst an einigen einfachen Grundsätzen der Schweizer Ernährungsempfehlungen orientieren:
- Bunt essen: täglich Gemüse und Früchte einplanen.
- Vollkorn bevorzugen: mindestens die Hälfte der Getreideprodukte möglichst als Vollkorn wählen.
- Proteinquellen abwechseln: pflanzliche und tierische Quellen abwechslungsreich einsetzen.
- Wasser als Standardgetränk: das BLV empfiehlt täglich 1–2 Liter ungezuckerte Getränke.
- Nicht jedem Hype hinterherlaufen: bei grossen Gesundheitsversprechen auf seriöse Quellen achten.
Unser Fazit: Ernährung muss nicht jedem Trend folgen
Ernährungstrends können spannend sein und neue Ideen in die Küche bringen. Proteinprodukte, pflanzenbasierte Lebensmittel oder neue Rezeptideen können durchaus ihren Platz haben.
Entscheidend ist jedoch das Gesamtbild der Ernährung. Kein einzelnes Lebensmittel und kein einzelnes Produkt macht eine Ernährung automatisch ausgewogen.
Genau so sehen wir auch Herbalife-Produkte: Sie können eine praktische Ergänzung für bestimmte Alltagssituationen sein und lassen sich mit ganz normalen Lebensmitteln kombinieren. Statt Wunderlösungen möchten wir Ihnen Ideen zeigen, wie Sie die Produkte unkompliziert in Ihren Alltag integrieren können.
Herbalife unkompliziert in Ihren Alltag integrieren
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Persönliche Beratung durch Evelyne Staub zu unseren Produkten und deren Anwendung
Quellen & weiterführende Informationen
- Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE): tabula 2/2026 – #faketrends
- Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE): Fachtagung 2026 – Die Zukunft auf unserem Teller
- Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV): Schweizer Ernährungsempfehlungen für Erwachsene
- Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV): Schweizer Ernährungsstrategie 2025–2032
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung oder individuelle Ernährungsberatung. Bei gesundheitlichen Beschwerden, Erkrankungen oder Fragen zu Ihrer persönlichen Ernährung wenden Sie sich bitte an eine Ärztin/einen Arzt oder eine qualifizierte Ernährungsfachperson. Beachten Sie bei Herbalife-Produkten stets die Angaben und Verwendungshinweise auf der jeweiligen Produktverpackung.